17. Deutsches ZNA-Symposium

Heinzpeter-Moecke-Forum | 2020

Hansestadt Hamburg | Asklepios Klinik Barmbek | Seminarzentrum

Wann ?

15. und 16. Mai 2020
Beginn 10.00 Uhr

Wo ?

Hansestadt Hamburg
Asklepios Klinik Barmbek

Die Teilnehmerzahl ist wie in den Vorjahren auf 80 beschränkt

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Interdisziplinäres und berufsübergreifendes ZNA-Forum
zu aktuellen Themenkreisen aus den Zentralen Notaufnahmen.

Nach wie vor sind viele Themen in und um die zentralen Notaufnahmen im deutschsprachigen Raum von großer und täglicher Bedeutung in den Kliniken. Wir haben diese aktuellen Themen aufgegriffen und zusammen mit Ihren Anregungen und einigen unserer eigenen Ideen zusammengestellt und es hat sich wieder ein sehr spannendes Programm ergeben.

Impulsreferate

durch praxiserfahrene und kommunikationsstarke ReferentInnen.

Praxis-Diskussion & Roundtable

mit breitem ergebnisoffenem Austausch - so enstehen neue praxisgerechte Lösungen.

Neue Ideen & Innovative Konzepte

TeilnehmerInnen setzen Themen und vertiefen die relevanten Aspekte im gemeinsamen Forum.

Retrospektive HMF | 2019

Am 18. Mai 2019 ging das 16. Deutsche ZNA-Symposium in Hamburg-Barmbek zu Ende

Zwei Tage diskutierten dort mehr als 80 Expertinnen und Experten aus Deutschland zum Thema der klinischen Notfallversorgung und deren Schnittstellen. Neben fachlichen Themen zur Schockraumversorgung nicht-traumatologischer Notfallpatienten und strukturierten Übergabeprozessen, modernen Konzepten zur Personaleinsatzplanung und Qualifikation zur Notfallpflege wurden die Zukunft und mögliche Auswirkungen der neuen politischen Ausrichtung zur Notfallversorgung diskutiert.

Nach dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zu einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern (§ 136c Absatz 4 SGB V) und dem Gutachten des Sachverständigenrates (SVR) 2018 über die Sektorenübergreifende Ausgestaltung der Notfallversorgung hat die Politik grundlegende Veränderungen angekündigt. Die Politik erscheint dabei ungeduldig, Gesetze in enger zeitlicher Abfolge sollen Änderungen einleiten, die alle Partner in der Notfallversorgungskette betreffen und zu einer gemeinsamen Struktur führen sollen.

Es bleibt abzuwarten, ob eine gemeinsame Leitstelle die Patienten im System an die richtige Versorgungsstufe lenken kann, ob die Klärung der Behandlungsdringlichkeit und die medizinische Beratung auch telefonisch gelingt. Es bleibt ebenso abzuwarten, ob ein gemeinsamer Tresen (Kassenärztliche Vereinigung und Klinik) in einer ZNA (künftig Integriertes Notfallzentrum, INZ) die korrekte Behandlungszuordnung erreichen kann und welches Sichtungssystem sich dafür etablieren wird. In diesem Zusammenhang warnten die Vertreter der ZNA vor der Einführung eines wissenschaftlich nicht validierten Ersteinschätzungssystems (SmED) am gemeinsamen Tresen in einem Notfallzentrum. Die etablierten Systeme MTS und ESI seien besser geeignet, Hochrisikopatienten zu detektieren und können bereits jetzt am gemeinsamen Tresen eingesetzt werden. Patienten nach Ersteinschätzung ohne Arztkontakt wegzuschicken, gefährde die Patientensicherheit. Außerdem forderten sie bedarfsgerechte und qualifizierte Pflege in den Notfallzentren. Pflegemangel gefährde auch hier die Patientenversorgung.

Die Experten waren sich einig: auch wenn in einzelnen Festlegungen noch erhebliche Lücken erkennbar sind, so sind aber alle Partner in der Versorgungskette aufgerufen, nun zur Gestaltung in den neu gesetzten Rahmenbedingungen beizutragen. Ziel aller Planungen muss in jedem Fall die sichere und qualifizierte Patientenversorgung bleiben, dafür müssen sich alle Partner in der Notfallversorgung einsetzen.

Prof. Dr. Christian K. Lackner
Dr. Sebastian Wirtz

Das HMF-ProgrammKomitee

ZNA-Experten - berufsübergreifend und interdisziplinär

PD Peter Frickhöffer

PD Peter Frickhöffer

Pflegedienstleitung, Ammerland-Klinik GmbH, Westerstede

PD Dr. Ingo Gräff

PD Dr. Ingo Gräff, DESA

Ärztlicher Leiter, Interdisziplinäres Notfallzentum, Universitätsklinikum Bonn, Bonn

Dr. Alexander Granfar

Dr. Alexander Granfar

Ärztliche Leitung, Zentrale Notaufnahme, Asklepios Klinik Barmbek, Asklepios Klinik Hamburg, Hamburg

Dr. Michael Groening

Dr. Michael Groening

Leitender Arzt, Dept. Zentrale Notaufnahme & INKA, Albertinen-Krankenhaus gGmbH, Hamburg

Dr. Gabriele Groth

Dr. Gabriele Groth, MBA

Ärztliche Leitung, Zentrale Notaufnahme, Asklepios Klinik Altona , Hamburg

Dr. Michael Hillebrand

Dr. Michael Hillebrand

Chefarzt, Zentrale Notaufnahme, St. Bernward Krankenhaus GmbH, Hildesheim

Prof. Dr. Bernhard Kumle

Prof. Dr. Bernhard Kumle

Chefarzt, Zentrale Notaufnahme und Aufnahmestation, Schwarzwald-Baar-Klinikum GmbH, Villingen-Schwenningen

Prof. Dr. Christian K. Lackner

Prof. Dr. Christian K. Lackner

Director, Healthcare Divsion | Drees & Sommer SE, München

Dr. Ulrich Mayer-Runge

Dr. Ulrich Mayer-Runge

Ärztlicher Leiter, Zentrale Notaufnahme, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Hamburg

Dr. Corinna Moecke

Dr. Corinna Moecke

Krankenhaushygienikerin, Krankenhaushygiene, Asklepios Klinik Altona, Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, Hamburg

Peter Niebuhr

Peter Niebuhr

Leitung Pflege, Zentrale Notaufnahme, Asklepios Klinik Nord-Heidberg, Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, Hamburg

Martin Pin

Martin Pin

Präsident der DGINA, Chefarzt, Zentrale Notaufnahme, Florence-Nightingale-Krankenhaus, Kaiserwerther Diakonie, Düsseldorf

Priv.-Doz. Dr. Michael Reng

Priv.-Doz. Dr. Michael Reng

Chefarzt, Medizinische Klinik II, Gastroenterologie | intern. Intensivmedizin, Goldberg-Klinik Kelheim GmbH, Kelheim

Priv.-Doz. Dr. Sara Sheikhzadeh

Priv.-Doz. Dr. Sara Sheikhzadeh

Ärztliche Leitung, Zentrale Notaufnahme, Asklepios Klinik Harburg, Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, Hamburg

Andrea Stewig-Nitschke

Andrea Stewig-Nitschke, MBA BBA

Pflegedirektorin, Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH, Cottbus

Dr. Petra Wilke

Dr. Petra Wilke

Chefärztin, Abteilung Notfallmedizin, Zentrale Notaufnahme, Havellandkliniken, Nauen

Dr. Sebastian Wirtz

Dr. Sebastian Wirtz

stv. Ärztlicher Direktor & CA Anaesthesiologie und Intensivmedizin, Asklepios Klinik Barmbek, Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, Hamburg

Unsere Meinung zum HMF

Die Grundidee zum Forum entstand im Jahre 2003. Es war der Bedarf, sich zur Welle der neu entstehenden ZNAs auszutauschen – aktuell und praxisnah. So entstand das Vorläuferformat die bag-zna – bewusst als informelle und „unordentliche“ Bundesarbeitsgemeinschaft ohne Regularien. Der Erfolg dieses Konzeptes gab uns Recht. Professor Dr. Heinzpeter Moecke † | Hamburg
Mitbegründer des ZNA-Forums
Es ist uns gleichermaßen Auftrag und Freude, das ZNA-Forum in Hamburg im Sinne von Professor Heinzpeter Moecke fortzuführen und weiterzuentwickeln. Berufsübergreifend & interdisziplinär, diskussionsfreudig & aktuell, innovativ & visionär. Nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt. Prof. Dr. Christian K. Lackner | München
Mitbegründer des ZNA-Forums
Das Heinzpeter-Moecke-Forum | ZNA: Seit vielen Jahren der Platz zum Sprechen, Zuhören und Diskutieren, der Platz zum Lernen, Erfahren und Denken und immer ein toller Platz von dem man mehr stets mitnimmt als man hingebracht hat. PD Dr. Michael Reng | Kehlheim
Langjähriger Referent und Mitglied des ProgrammKommitees
Das HMF ist ein Treffen, wo nicht nur Probleme angesprochen werden. Hier werden auch realistische Lösungen präsentiert. Sehr wertvoll und effektiv! Dr. Michael Hillebrand | Hildesheim
Langjähriger Referent und Mitglied des ProgrammKommitees

Was macht das Heinzpeter-Moecke-Forum so besonders?

Innovativ und am Puls der Zeit

Das Hamburger ZNA-Forum hat viele neuartige Ideen und Trends in deren Anfängen vorgestellt, ergebnisoffen diskutiert und im weiteren Verlauf der Jahre evaluiert. Von Hamburg gingen wichtige Impulse aus, die sich heute im deutschen Sprachraum in der täglichen ZNA-Routine etabliert haben.

Lösungsorientiert nicht problemzentriert

Die Themenkreise entstehen aus den aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft und initiativ aus den vielen Anregungen der TeilnehmerInnen und ReferentInnen. Nicht die Probleme und Herausforderungen stehen im Vordergrund, sondern nachhaltige und praktikable Lösungskonzepte.

Viel Gelegenheit zum Netzwerken

Die weit überwiegende Zahl der TeilnehmerInnen kommt seit vielen Jahren regelmäßig zum kollegialen Austausch in die Hansestadt Hamburg. Das abendliche Diskussionsforum auf einer Barkassenfahrt auf der Elbe „Tipps und Tricks zum (Über-)Leben in der ZNA“ ist immer wieder ein echtes Highlight.

Breiter Raum für Diskussion – offen & kollegial

Das Heinzpeter-Moecke-Forum hat traditionell Impulsreferate und breiten Raum für eine kollegiale, konstruktive und offene Diskussion aus der Praxis für die Praxis. Ausreichende Pausen geben Gelegenheit, sich mit ReferentInnen und ModeratorInnen auch im kleinen Kreis intensiv auszutauschen.

Teilnahmegebühr & Registrierung

Die Teilnehmerzahl ist wie in den Vorjahren auf 80 beschränkt
Melden Sie sich zeitnah an.

Um den Charakter des Forums mit seiner offenen Diskussionskultur zu erhalten, bleibt auch weiterhin die Anzahl der Teilnehmerplätze auf 80 beschränkt. Aufgrund der hohen Teilnahmenachfrage der letzten Jahre empfehlen wir Ihnen sich zeitnah anzumelden.

Anmeldung zum 17. Deutschen ZNA-Symposium

€ 230,-

Symposium und Gedankenaustausch auf der Elbe

Die Anmeldung umfasst die Teilnahme an beiden Veranstaltungstagen, die gemeinsame Barkassenfahrt durch den Hamburger Hafen und die Verpflegung im Rahmen des Symposiums. Es gelten die AGB der Akademie für ärztliche Fortbildung.

Frühbucherrabatt bis 28.02.2020: € 189,-

Bei Stornierung der Teilnahme nach dem 31.03.2020 fällt eine Bearbeitungsgebühr von 50,- € an.

Anerkennung

Diese Veranstaltung wird von der Ärztekammer Hamburg voraussichtlich mit 15 Punkten anerkannt.

Veranstalter und Partner/Sponsoren

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Veranstaltungsort | AK Barmbek

am Abend des ersten Tages findet eine gemeinsamme Barkassenfahrt durch den Hamburger Hafen statt.

Verbringen Sie mit uns zwei inspirierende Tage in der Hansestadt Hamburg und genießen Sie das Heinzpeter-Moecke-Forum mit vielen Praxisthemen für Ihre tägliche ZNA-Aufgaben.

Veranstaltungsort

Asklepios Klinik Barmbek | Seminazentrum

Rübenkamp 220

22307 Hamburg

https://www.asklepios.de/hamburg/barmbek/
Kontakt zum Veranstalter

Akademie für ärztliche Fortbildung

Frau Christin Fink

Lohmühlenstraße 5, Haus W
20099 Hamburg

Tel. (040) 1818-85 2520

E-Mail: c.fink@asklepios.com

Haftungsausschluss

Es gelten die AGB der Akademie für ärtzliche Fortbildung. Für Verluste, Unfälle oder Schäden gleiche welchen Ursprungs, an Personen oder Sachen haftet weder der Veranstalter noch die Akademie für ärztliche Weiterbildung. Teilnehmer und Begleitpersonen nehmen auf eigene Verantwortung am Symposium und allen begleitenden Veranstaltungen teil.

Heinzpeter-Moecke-Forum

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